Laut ARD-ZDF-Onlinestudie von 2021 nutzen – wie bereits im Vorjahr – 94 Prozent der Bevölkerung das
Internet. Im Vergleich zu 2019 und 2020 steigt die Internet-Tagesreichweite um vier Prozentpunkte auf nun 76 Prozent an. Bei den 14- bis 29-Jährigen beträgt sie 99 Prozent, bei den über 70-Jährigen 42 Prozent.
Dabei fällt besonders auf: Messenger sind aus der alltäglich Kommunikation nicht mehr wegzudenken. WhatsApp ist hierzulande längst Standard. Etwas mehr als zwei Drittel der Bevölkerung (71 %) nutzen den Instant-Messaging-Dienst täglich. Andere Dienste wie der Facebook-Messenger, Snapchat und Telegram liegen deutlich abgeschlagen dahinter.
Eben schnell eine Nachricht, ein Bild, ein Video oder gar eine Sprachnachricht verschicken – für die meisten von uns ist dies eine Selbstverständlichkeit geworden. Miteinander im ständigen Kontakt zu sein, stellt heutzutage kaum noch ein Problem dar. Die Instant-Messaging-Dienste machen dies möglich.
Da ein Großteil der Bevölkerung praktisch täglich Instant-Messaging-Dienste nutzt, bietet sich für Unternehmer zugleich eine bedeutende Chance, die eigene Zielgruppe zu erreichen. Am Beispiel des Marktführers WhatsApp soll das Potenzial der Instant-Messaging-Dienste für Unternehmen verdeutlicht werden.

WhatsApp für das Unternehmen nutzen
Für die Kommunikation mit Kund:innen und den Support kann die kostenlose „WhatsApp Business App“ verwendet werden. Diese unterscheidet sich nur unwesentlich vom „normalen“ App, jedoch kann man zusätzlich Unternehmensinfos eingeben, einen Produktkatalog anlegen sowie automatisierte Antworten einrichten. Ähnlich wie bei einem Google My Business-Eintrag können Sie sich ein Unternehmensprofil erstellen, wodurch Kund:innen alle wichtigen Informationen auf einen Blick haben – quasi eine Mini-Website.

Diese Variante ist speziell auf kleine Unternehmen zugeschnitten. Die App erlaubt es, automatisierte Nachrichten, Begrüßungs- (beim ersten Kontakt) und Abwesenheitsnachrichten (Kontakt außerhalb der Geschäftszeiten) sowie vorgefertigte Antworten für häufig gestellte Fragen zu erstellen. Außerdem können die einzelnen Chats mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet werden, um den jeweiligen Kommunikationsstatus zu markieren, was Ihnen eine bessere Übersicht und Ordnung verschafft.
In einem engen Rahmen können Unternehmen WhatsApp Business auch fürs Marketing einsetzen: So kann man per Status-Meldung auf aktuelle Angebote, neue Produkte oder Dienstleistungen hinweisen. Kund:innen, die die Unternehmensnummer eingespeichert haben, bekommen den „Status“ dann angezeigt. Mankos: Nur ein Mitarbeitender kann die eingehenden Anfragen via Smartphone beantworten und die App ist nicht datenschutzkonform, da auf die Daten des Smartphones zurückgegriffen wird.
Mit „WhatsApp Business API“ kommen auch größere Unternehmen in den Genuss, den Messenger-Dienst für sich zu nutzen. Entscheidend bei dieser Variante: ein erweiterter Kundenservice sowie eine Schnittstelle für das bestehende CRM-System. Der Haken an der Sache: Bislang kann diese Variante nur über externe Anbieter von Geschäftslösungen genutzt werden, was mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Obwohl die API keine Benutzeroberfläche besitzt, bieten sich einige Vorteile: höhere Flexibilität, besserer Datenschutz, erweiterte Funktionen, wie Nachrichtenvorlagen und Automatisierung per Chatbot. Bei diesem Paket können mehrere Mitarbeiter:innen gleichzeitig das Programm nutzen und der Datenschutz ist gegeben.
Vorteile von Messenger-Marketing
Wollen Sie von Messenger-Diensten profitieren?
Im Messenger-Marketing steckt viel Potenzial. Nutzen Sie die Instant-Messaging-Dienste dafür, um Ihre:n Kund:innen personalisierte Informationen und spannende Inhalte zu bieten. Hauptziel sollt es sein, das Messenger-Marketing als weiteren Kommunikationskanal zu etablieren. Es ist die optimale Ergänzung zu Ihren sonstigen Marketingaktivitäten. Falls Sie noch Fragen zu dieser Thematik haben, können Sie sich von den Berater:innen der Fachverbände und Handwerkskammern aus NRW persönlich beraten lassen. Diese helfen Ihnen bei all Ihren Anliegen rund um das Thema Digitalisierung.
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