Die Kreisverwaltung Recklinghausen, Amt für Kataster und Geoinformation, hat sich mit dem Kooperationsprojekt BIM.Ruhr am diesjährigen eGovernment-Wettbewerb beteiligt. Prämiert wurden Projekte und Behörden in insgesamt sechs Kategorien. Das Kooperationsprojekt BIM.Ruhr hat sich hier in der Kategorie 5 „Bestes Kooperationsprojekt 2022“ für die Finalistentage qualifiziert. Die Gewinner der jeweiligen Kategorie werden auf der Preisverleihung im Rahmen des Ministerialkongresses am 6. September in Berlin bekanntgegeben.
Im Rahmen der zusätzlichen Vergabe eines Publikumspreises unter allen Finalisten ist zudem ein Online Voting für den eGovernment-Wettbewerb gestartet. Hier kann für das Projekt BIM.Ruhr in der Kategorie 5 abgestimmt werden. Das Online-Voting läuft noch bis zum 5. September.
Das Projekt
Mittels des Kooperationsprojekts „Netzwerk Building Information Modeling Mittleres Ruhrgebiet“ – kurz BIM.Ruhr – sollen Sanierungsaufgaben, Abrissarbeiten und der Neubau im Mittleren Ruhrgebiet bei Objekten aller Art zukünftig noch effizienter bewältigt werden können. Dabei wird auf die Methode Building Information Modeling (BIM) gesetzt. Um den verschiedenen Schwerpunkten bei BIM.Ruhr gerecht zu werden, ist das Projekt in drei Teilprojekte untergliedert. Diese werden vom Kreis Recklinghausen mit den Städten Bochum und Herne, der Hochschule Bochum und der Universität Duisburg-Essen verantwortet. Innerhalb dieser Gemeinschaftsarbeit wurde ein Innovationsnetzwerk aufgebaut, das sich ständig erweitert. Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten dabei eng zusammen. Im Herzen von BIM.Ruhr stehen zudem drei Pilotprojekte. Eines der Pilotprojekte ist die Drewer Brücke in Marl. Die Kanalbrücke aus den 70er-Jahren soll modellhaft mit Hilfe der Methode Building Information Modeling saniert werden.
Wer mehr über das Kooperationsprojekt BIM.Ruhr erfahren möchte, findet im Rahmen des Online-Votings eine Präsentation sowie ein kurzes Erklärvideo. Dabei wird das Projekt kurz, knapp und verständlich in nur 180 Sekunden umrissen. Alle Informationen rund um BIM.Ruhr gibt es auch online unter https://www.bim-ruhr.net.
Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).