Metallsoftware 2019: Ein Rückblick zur Veranstaltung

Am 25.09.2019 öffnete die Metallsoftware zum 17. Mal ihre Pforten. 22 Aussteller aus der Software-Entwicklung nutzten das Event, um ihre Services den Unternehmen des Metallhandwerks vorzustellen. Über hundert Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung ins Werksgasthaus am TZU in Oberhausen und unterstrichen damit einmal mehr die Bedeutung dieses wichtigen Branchentreffs.

Es gab viel zu sehen, denn die Anbieter hatten auch in diesem Jahr wieder das komplette Spektrum von CAD-Anwendungen über ERP-Software bis hin zur rechtssicheren Dokumentation im Angebot. Entsprechend vielseitig waren die Stände. Das neuartige Vermessungsgerät konnte ebenso gleich vor Ort ausprobiert werden, wie die Möglichkeiten des Rapid-Prototyping im generativen Design mit 3D-Druck-Technik.

Auch die Highlights im 15-Minutentakt im Obergeschoss der Ausstellung wurden gut angenommen. Genau 15 Minuten Zeit hatte jeder Aussteller, um die Vorzüge seines Produktes herauszustellen. Danach stand schon der nächste Aussteller mit seiner Präsentation am zweiten Rednerpult in den Startlöchern, damit es nahtlos weiterging. Diese kurzen Zeitfenster führten zu extrem verdichteten und informativen Kompaktvorträgen, die dem Publikum einen Marktüberblick gaben, der über andere Wege deutlich mehr Zeit erfordert hätte. So sah das auch Peter Rausch, Vertriebspartner der T.A. Project GmbH, der die Branchensoftware E-R-Plus präsentierte: „Das Konzept der Highlights in 15 Minuten überzeugt mich nach wie vor. Wo sonst bekommen Handwerker innerhalb von einer Stunde vier unterschiedliche Softwaren aus erster Hand vom Experten präsentiert?“

Zwischenzeitlich war es im Vortragsraum so voll, dass die Zuschauenden mit Stehplätzen im hinteren Bereich vorliebnehmen mussten. Erfreulich war der Besucherandrang auch für Rausch:

„Ich denke, die Branche hatte Nachholbedarf. Wir hatten mehr als 10 ernsthaft interessierte Kontakte, so eine Quote ist selten.“

Peter Rausch, Vertriebspartner der T.A. Project GmbH

Auch Stephan Lohmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Metall NW, ist mit der Veranstaltung zufrieden:

„Der heutige Tag hat gezeigt, dass das Konzept Messe noch Existenzberechtigung hat.“

Stephan Lohmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Metall NW

Er spielt damit auf die insgesamt zurückgehenden Zahlen von Messebesuchern an, die selbst Großveranstaltungen, wie die IAA oder die Funkausstellung in Berlin ins Wanken bringen und die Cebit sogar zu Fall gebracht hat. „Wichtig ist, dass bei einer Messe Aussteller und Publikum zueinander passen.“

Genau das ist bei der Metallsoftware der Fall. KMU aus dem Metallhandwerk treffen auf Entwickler, die selbst vom Fach sind und daher den Bedarf aus eigener Berufserfahrung kennen. So fanden die Gespräche an den Ständen auf Augenhöhe und im kollegialen Tonfall statt.

Gegen Abend waren die Aussteller zwar erschöpft, aber auch sehr zufrieden. Michael Hermann, Gebietsvertriebsleiter der isd-group, brachte die Situation auf den Punkt: „Wo habt ihr die vielen Kunden her? So voll war es selten. Wir hatten viele gute Gespräche. Aber ganz ehrlich: Jetzt bin ich reif für die Couch.“ Auch die Qualität der Kontakte stellte den Vertriebler aus Dortmund zufrieden: „Kundenkontakte? Klar, da bleibt immer was hängen – und diesmal besonders viel – was daraus wird, zeigen die nächsten Wochen.“

Die Metallsoftware öffnet jedes Jahr im Frühherbst ihre Pforten. Neben dem Messestand und der Möglichkeit zur Unternehmenspräsentation im Highlight-Format, gehört auch die Pressearbeit und Catering in Form von Getränken zum Angebot.

Einige Impressionen der Metallsoftware 2019. Bilder: Metall NW

Datum
27. November 2019
Bildquelle
© Metall NW
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