Fast alle Betriebe kommunizieren online

Wenn sich ein Handwerksbetrieb mit dem digitalen Wandel beschäftigt, kommt dieser früher oder später nicht drum herum, sich auch mit neuen Kommunikationswegen auseinanderzusetzen. Kundenbetreuung per Telefon und Briefeinwurf, das war einmal. Wichtige Erkenntnis: Handwerksunternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt.

Das Ergebnis der aktuellen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) zeigt deutlich auf, bei der Kommunikation sind die meisten Handwerksunternehmen inzwischen konsequent digital. So gut wie alle Handwerksbetriebe haben eine eigene Homepage (97 Prozent). 84 Prozent haben sich in Online-Verzeichnisse wie Google Maps oder werliefertwas.de eingetragen.

3 von 10 Betrieben (30 Prozent) sind in sozialen Netzwerken wie Pinterest, Facebook, Instagram oder YouTube aktiv, wobei dies vor allem für größere Unternehmen gilt: Bei Betrieben bis zu 9 Mitarbeitern sind 25 Prozent in sozialen Netzwerken präsent, bei Unternehmen ab 10 Angestellten sind es mit 49 Prozent fast doppelt so viele. Jeder vierte Betrieb (23 Prozent) ist bei Bewertungsplattformen gelistet, rund jeder Sechste (14 Prozent) ist auf Online-Plattformen wie MyHammer oder Treatwell aktiv.

„Die Digitalisierung verändert nicht nur das Handwerk, sie verändert auch die Anforderungen und Wünsche der Kunden, die mit ihrem Smartphone immer und überall online sind. Darauf müssen sich die Betriebe einstellen, indem sie auf allen relevanten Kanälen erreichbar sind.“

Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp

Bei jedem dritten Betrieb (34 Prozent), der angibt, online aktiv zu sein, kümmert sich der Chef persönlich um die Online-Aktivitäten. 43 Prozent setzen einen externen Dienstleister ein.

Datum
9. März 2020
Bildquelle
© Tracy Le Blanc/Pexels
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